Strom

Im Laufe des Zivilisationsprozess schaffte es die Menschheit, vor allem in der Neuzeit, Erscheinungen der Natur zu nutzen. Ein Beispiel hierfür ist der Strom, welcher selbst eine gezielte Bewegung geladener Teilchen darstellt. Der Träger hierfür kann ein festes Material, Gas, Flüssigkeit aber sogar einfach auch nur Vakuum sein. Erfunden wurde der Strom, oder präziser gesagt die Nutzung des Stromes, in der Mitte des 19. Jahrhunderts, in welchem erstmals beispielsweise die Telegrafie unter dessen Energie betrieben wurde. Ein gezielter Stromfluss entsteht durch, primitiv ausgedrückt, 2 Pole, von welchem es dem einen an einer Ladung mangelt und der andere zuviel hiervon besitzt. Da aber die Natur auf ein Gleichgewicht hindrängt, werden die beladenen Teilchen in jenes Gebiet wandern, welches einen Mangel dieser hat. Dieser Fluss äußert sich dann in dem uns bekannten Stromfluss. In diesem Zusammenhang werden verschiedene Stromarten unterschieden. So existiert der Gleichstrom, der Wechselstrom und der Mischstrom. Bei ersterem fließt die Ladung konstant von einem Pol zum anderen.

Beim Wechselstrom treten innerhalb kurzer Zeitperiode Ladungswechsel auf, welche den Stromfluss schnell in die eine und sofort wieder andere Richtung fließen lassen. Letzterer stellt eine Mischung aus den beiden anderen Varianten dar. Heutzutage ist der Strom ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil unserer Lebens. So ist die häufige Nachtaktivität des Menschen oder die Erforschung eines derart großen Wissenstandes ohne Strom niemals möglich. Erkennbar wird diese absolute Abhängigkeit bei Stromausfällen, welche ganze Landteile regelrecht lähmen. In diesem Bereich setzt auch eine Erfindung des Militärs ein, welches Bomben entwickelte, welche durch eine riesige Ladungsfreisetzung im Zielgebiet jegliche Stromversorgung mittelfristig unterbrechen.