Rechnungszahlung
Besonders bei Internetkäufen ist die Zahlungsmethode Rechnungszahlung sehr beliebt und am sichersten. Der Kunde erhält seine Ware und in der Regel liegt dem Paket die Rechnung bei. So kann der Käufer die bestellten Artikel in Ruhe prüfen und auch die Rechnung auf Richtigkeit abgleichen. Die meisten Versandhäuser gewähren bei Zahlung auf Rechnung ein Zahlungsziel zwischen 14 und 30 Tagen. So hat der Kunde im Gegensatz zu anderen Zahlungsmethoden wie Lastschrift, Paypal oder Vorauskasse die Möglichkeit, die Rechnung innerhalb der angegebenen Frist zu begleichen und kann so die Geldausgabe besser planen. Dieses Zahlungsziel ist ein kleiner Kredit, der dem Kunden gewährt wird und zudem noch zinslos ist.
Viele Onlineshops bieten die Zahlungsmethode Kauf auf Rechnung jedoch nur für Stammkunden an. Neukunden müssen in der Regel ihre Ware per Vorauskasse oder Nachnahme bezahlen. Damit sichern sich die Versandhäuser ab. Manche Unternehmen (häufig Telefonanbieter) stellen aber auch eine Rechnung aus und buchen diese bei Fälligkeit vom zuvor angegebenen Konto ab. Vorteil dieser Lastschrift ist, dass sich der Kunde nicht um die Bezahlung kümmern muß und diese demzufolge auch nicht vergessen kann. Bei einer fehlerhaften Abbuchung kann der Lastschrift zudem innerhalb von sechs Wochen widersprochen werden.
Die Rechnungszahlung erfolgt in der Regel durch Überweisung. Ein Überweisungsträger liegt der Ware in den meisten Fällen bei, jedoch nutzen immer mehr Kunden die Möglichkeit des bequemen Onlinebanking. Manche Händler verschicken ihre Rechnungen gar nicht mehr in Papierform, sondern nutzen auch hier den virtuellen Weg. Der Kunde bekommt dann die Rechnung per E-Mail zugesandt. Auf einer Rechnung, die von einem Händler ausgestellt wurde, sind bestimmte Daten zwingend erforderlich. So muß die bestellte Ware genau bezeichnet werden und der Nettobetrag, die Mehrwertsteuer und der Bruttobetrag müssen ersichtlich sein.