Trading

Trading (engl.: handeln) beschreibt im Kontext von Finanzgeschäften den Handel mit Wertpapieren. Grundsätzlich versteht man sowohl unter dem Kauf, als auch unter dem Verkauf von Wertpapieren eine Tradingtätigkeit. Innerhalb des Tradings lässt sich zwischen verschiedenen Ausprägungen der Tradinghäufigkeit differenzieren. So unterscheidet man in der Regel beispielsweise zwischen Daytrading, Swing Trading, Arbitrage Trading und langfristiger Anlage, wobei letztere streng genommen kein Trading ist, wenn Trading im Sinne einer Handelstätigkeit mit einer gewissen Dynamik betrachtet wird.

Daytrading gilt als die Königsdisziplin des Tradings. Daytrader kaufen und verkaufen Wertpapiere, Futures, Optionen und andere Finanzprodukte viele Male innerhalb eines Tages. Oft führen Daytrader weit über 100 Transaktionen pro Tag durch. Zwar werden beim Daytrading oft nur geringfügige Gewinne erzielt, allerdings macht die Summe der kleinen Gewinne oft eine gute Rendite aus. Viele Daytrader nutzen beim Trading Produkte mit einer sogenannten Hebelwirkung, mit denen sie überproportional von Kursgewinnen profitieren können.

Swing Trading ist weit weniger dynamisch als das Daytrading. Beim Swingtrading werden längerfristige Trends durch den Trader genutzt, um größere Gewinne erzielen zu können. Die erzeilbaren Gewinne sind zwar auf den ersten Blick größer, dafür werden aufgrund der geringeren Handelsdynamik seltener Gewinne realisiert.

Arbitrage Trading ermöglicht in der Regel sehr sichere Gewinne. Beim Arbitrage Trading nutzt der Trader Kursdifferenzen unter den einzelnen Börsenplätzen aus. Wertpapiere oder andere Finanzprodukte werden an einem Börsenplatz gekauft und an einem anderen Börsenplatz verkauft. Die erzielbaren Gewinne sind in der Regel marginal, allerdings bringt das Arbitrage Trading grundsätzlich auch das geringste Risiko mit sich. Bei der langfristigen Geldanlage handelt es sich im Allgemeinen nicht um Trading, da es hierbei an der Dynamik mangelt, die im Allgemeinen mit dem Begriff Trading in assoziiert wird.